EVENT: Highway Club, The Autumn Disease, Prank Yourself

Herbstinvasion. Wenn unsere ‚Locals‘ zu einem tollen Abend im JUZ einladen, sollte man dieser Einladung folgen. Zwischen Rock am Ring, Rock im Park, Hurricane, Southside, den größeren Konzerten und Open Airs dürfen wir nicht vergessen, dass auch all die Künstler, die bei namhaften Events auftreten, eines mit unseren lokalen Bands gemeinsam haben: Alle fingen einmal klein an. Und genau deshalb dürfen die kleineren, privateren Gigs nicht vergessen werden. Ob in einem verranzten Proberaum, einem kleinen örtlichen Jugendzentrum oder einer Kneipe – das Feeling kann nicht mit größeren Locations und Bands verglichen werden. Wer also auf ein hautnahes Musikerlebnis steht, wäre gestern auf seine Kosten gekommen.

Der Abend begann mit Singer/Songwriter Niclas Laux, der Cover-Songs in seinem Stil präsentierte, was mich sehr beeindruckte. HIGHWAY CLUB mussten leider absagen, weshalb er als Ersatz nachrückte. Sein Musikgeschmack war abwechslungsreich und reichte von Alex Clare bis Stone Sour. Spätestens bei einer Darbietung von Glen Hansards Falling Slowly war ich hin und weg.

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Ich lege euch ans Herz, mal bei seiner Facebookseite (oben verlinkt) vorbeizuschauen, oder folgendes Video zu genießen:

Auf ruhige Gitarrenklänge folgte die Power der Alternative Rocker von Prank Yourself. Mit Spaß und Interaktionsfreudigkeit standen die Jungs auf der Bühne und präsentierten Songs, die sie in drei Jahren Bandgeschichte entwickelt haben. Das Publikum hatte viel Spaß beim Mitklatschen und Mitsingen und man merkte, Prank Yourself wussten, wie sie die Leute für sich gewannen.

Wer sich für Alternative Rock aus dem Saarland interessiert, wird das hier sicher gut finden:

Headliner an diesem Abend waren The Autumn Disease. Die vier Musiker geben ein schönes Gesamtbild. Eingängige Gitarrenriffs treffen auf treibende Beats und eine verdammt brachiale Stimme. Das Zusehen hat schon viel Spaß gemacht, wie ist es dann erst, die Sachen selbst zu spielen? TAD waren für mich definitiv ein passender Headliner zum Abschluss des Abends. Wer Bock auf undefinierbaren Heavy Metal mit verschiedensten Einflüssen hat, der schaut am besten bei Facebook rein.

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Abschließend kann ich nur sagen, dass ich solche Shows viel zu selten mittlerweile besuche. Diesen „Wohnzimmer-Charakter“ bietet mir sonst nichts und niemand. Es gilt seit Ewigkeiten: Support your local scene. Und unterschätzt sie nicht, ich habe schon einige Bands wachsen sehen und bin stolz auf diejenigen, die nie aufgegeben haben.

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