EVENT: Light Your Anchor, Coyotes, Way Back Home, NRDWRTS

In den vergangenen Wochen war tatsächlich einiges los. Mit der Verschnaufpause kam auch die Gelegenheit, einen besonderen Abend Revue passieren zu lassen. Eigentlich dachte ich, die Zeit, zu der man in Jugendzentren abhing und sich dort mit seinen Freunden traf, sei längst vorbei. Nun ja, das ist sie auch. Wenn allerdings LIGHT YOUR ANCHOR, COYOTES, WAY BACK HOME und NRDWRTS zu einer Runde im Moshpit, zum Mitgröhlen oder zum Quatschen einladen – wer kann da ablehnen? Also weg vom PC, Playstation aus und hin da.

Überraschend groß war der Ort des Geschehens, wenn man andere Locations im Vergleich betrachtet.

Das Bühnenprogramm startete mit NRDWRTS. Mit Hardcore à la World Eater begann der Abend energiegeladen und die Jungs hatten richtig Bock, die Bude einzureißen. An diesem Abend wurden Live-Debuts gefeiert. Zum einen NRDWRTS, die sich gerade circa ein halbes Jahr zuvor gründeten und einen der beiden Local Supports darstellten. Mit deutschen Texten und musikalischem Know-How werden diese fünf harten Typen noch durch die Decke schießen. Wer sich eine Demoversion von ANGST anhören möchte, hier die Möglichkeit:

 

 

Zum anderen WAY BACK HOME, ebenfalls erst 2015 gegründet, meisterten ihren ersten Liveauftritt professionell. Hätten die Jungs nicht erwähnt, dass sie zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen, hätte das keiner vermutet. Mit WAY BACK HOME war somit als zweites Genre Metalcore vertreten. Dank bereits bestehender Fanbase kochte die Stimmung schnell hoch und es war wirklich ein Erlebnis, bei diesem Debut dabei zu sein.

 

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Netterweise wurden mir Fotos zur Verfügung gestellt, die eine Fotografin an diesem Abend exklusiv für die Band schoss. Wem die Arbeit von Elena von SMILING CAT gefällt, sollte auf den Link klicken und wachsam sein. Bald liest man mehr über sie!

Zu Gast im Saarland waren die fünf Wuppertaler Jungs von COYOTES. Mein persönliches Highlight und die einzige Band diesen Abends, die ich tatsächlich schon vorher verfolgte. Am ehesten würde ich das, was man auf die Ohren und Augen bekam, dem Melodic Hardcore zuordnen. Mit beeindruckender Stimme und selbstbewusstem Auftreten glänzte die Band mit Songs des akuellen und des kommenden Albums. MUST-LISTEN!

 

 

Schlusslicht bildeten LIGHT YOUR ANCHOR aus Hamburg. Leider wurde der Band, den Besuchern und den Veranstaltern ein ordentlicher Strich durch die Rechnung gemacht. Niemand hätte erwartet, dass die Menschen in Uniform plötzlich anrücken und das geplante Programm untersagen. Was macht man in so einer Situation? Weiß doch jeder. Man performt seine Songs spontan akustisch. So geschehen an jenem Abend im Dezember. Wäre ich nicht da gewesen, hätte ich womöglich alles dafür gegeben, dort sein zu können. Das waren Gefühle, die nur pure Musik auslösen kann. Eine Atmosphäre wie diese schafft ein Musiker nicht oft. Natürlich hätte man das im Nachhinein gerne als Bewegtbild festgehalten, doch das war das Letzte, woran ich gedacht hätte. Gäbe es einen Preis für die beste Lösung eines Dilemmas wie diesem, würde ich diesen LIGHT YOUR ANCHOR feierlich überreichen.

Auch Bobby von COYOTES war für eine kurze akustische Performance mit von der Partie und rundete den Abend somit perfekt ab.

Eine ungefähre Vorstellung des Abschlusses gibt es vielleicht hiermit:

 

 

Ich hoffe, dass jeder, der nicht anwesend war, seine Entscheidung (ob gewollt oder ungewollt) bereut.

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