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Album der Woche: Empty Handed ‚In Between The Goodbyes‘

Keine leeren Hände. Was als Zufallsfund auf Spotify begann, endete in sehnsüchtigem Warten auf neue Songs. Wo doch nicht allzu häufig deutsche Bands mein Herz im Sturm erobern, haben Empty Handed mit dem neuen Release beinahe einen Tornado verursacht.

Ganz nach dem Motto We just try to be honest to ourselves and to everyone around us sind die fünf Leipziger Jungs seit 2010 im Business unterwegs. Wenn das Melodic-Hardcore-Herz zum Ende des Jahres noch höher schlagen soll, ist das Anhören des neuesten Albums ein Muss. Praktischerweise kann man dies sogar weiter unten im Beitrag tun.

 

Mit zehn neuen Songs erweitern die Leipziger ihre Discography nun nach drei schier endlosen Jahren der musikalischen Stille. IN BETWEEN THE GOODBYES beginnt mit dem atmosphärischen Intro Searching, was mich leicht an 2012s When I Was 16, I Killed Myself erinnert. Es lässt sich erahnen, wohin die nächsten neun Songs führen. Atelophobia ist der zweite Songs des dritten Full Length-Albums und haut bereits ordentlich auf die Kacke. Der Song behandelt Selbstzweifel und das Gefühl, nichts für jemanden zu sein, der alles für einen war.

In Song Nummer 2, Cold genannt, wird Englisch und Deutsch gemischt. Das passt erstaunlich gut zusammen und wirkt gekonnt, nicht nur gewollt.

Devils führt die Härte der Platte fort. Mit Travels habe ich auch schon meinen Favoriten gefunden. Es gibt nichts besseres, als einfach gehaltene, eindrucksvolle Intros.

EMPTY HANDED ist der Mix aus rein instrumentalen Zwischenstücken und den brachialen drei bis vier minütigen Songs sehr gut gelungen.

Und jetzt: Nicht zögern, anhören! (Das ist keine Bitte…)

Bild: Dream Atlantic Records

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