Quelle: gestromt.de

REVIEW: The Amity Affliction ‚This Could Be Heartbreak‘

Um die Liste der ausstehenden Reviews abzuarbeiten, fangen wir heute mal mit THE AMITY AFFLICTION an.
Als Fan seit ‚Glory Days‘ war es für mich besonders interessant, das fünfte Studioalbum zu hören. Denn man erkennt klar, wie sich die Band seitdem entwickelt hat. THE AMITY AFFLICTION sind ihrem Sound zwar stets treu geblieben, haben aber auch Trends nie aus dem Blick verloren. Obwohl mich This Could Be Heartbreak nicht vom Hocker gerissen hat, höre ich es ganz gerne. Eben ein Album, dass man nebenbei laufen lässt, ohne dass es einem die letzten Nerven raubt.

Wie man es von den Sunnyboys erwartet, gibt es wieder en masse catchy Melodien, den ein oder anderen Breakdown und im guten Wechsel gutturalen und klaren Gesang. Wobei mich Joels Geschrei und Ahrens Gesang auf diesem Album wenig ansprichen und alles doch eher auf jüngeres Publikum geschnitten scheint. Wer allerdings Let The Ocean Take Me fast zu Tode gespielt hat und jeden Ton mitsingen konnte, wird von This Could Be Heartbreak kaum enttäuscht sein und sich über elf weitere Songs freuen. Aber entscheidet selbst.

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Hängen bleibe ich beim Durchhören meist bei Some Friends, dem melodischsten und poppigsten Song und natürlich bei dem Aushängeschild – This Could Be Heartbreak. Etwas härter wird es zum Beispiel bei Wishbone, einem Song, der von Selbstzweifeln, Betäubung und Sich-Im-Kreis-Drehen nur so überläuft. Das sind eben The Amity Affliction; eine Band, die das Leben, die Heimat am Ozean und die Liebe besingt. Für Kenner und Liebhaber ist die Scheibe definitiv empfehlenswert, für Neulinge, schätze ich, ist es nichts Neues und wird somit im Musikdschungel untergehen.

Wer es noch nicht kennt, hier das Tracklisting:

  1. I Bring The Weather With Me

  2. This Could Be Heartbreak

  3. Nightmare

  4. Tearing Me Apart

  5. O.M.G.I.M.Y.

  6. All Fucked Up

  7. Fight My Regret

  8. Some Friends

  9. Wishbone

  10. Note To Self

  11. Blood In My Mouth

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